Schweißtreibende Übung im CSA

„Es ist wie Hochleistungssport in der Sauna“, aber kein Problem für Butzbachs Feuerwehrleute.

CBRN- Sachgebietsleiter Christian Mohr und Karsten Habicht haben sich für die jährliche „CSA-Gewöhnungsübung“ wieder einige Aufgaben ausgedacht, um zum einen die Feuerwehrleute an die Arbeit im Chemieschutzanzug zu gewöhnen, aber auch um künftige potenzielle Träger die Herausforderung testen zu lassen.

Es ging los mit dem Anziehen des Anzuges, wofür pro Träger mindestens ein Helfer benötigt wird. Nachdem alle „grünen Männchen“, mit Atemschutz ausgerüstet, luftdicht im CSA „verpackt“ waren, wartete die erste Aufgabe.

Edelstahlschläuche mussten gekuppelt (besser geschraubt) werden und die für die großen Handschuhe doch recht klein geratenen Erdungsstecker verbunden werden. Das funktionierte als Einstieg bei allen problemlos.

Auch die nächste Herausforderung war für alle zu meistern. Eine volle 1-Liter Flasche Wasser musste in eine leere Flasche umgefüllt werden. Dazu durfte nur die volle Flasche in die Hand genommen werden.

Weiter ging es zum Saugschlauch kuppeln, gemäß FwDV3. Hier war Teamarbeit gefordert, die Kameraden*innen mussten irgendwie kommunizieren, damit der Ablauf des Kuppelns funktioniert. Hier zeigte sich, das Teamwork funktioniert.

Dann wurde es wieder etwas kniffliger, den C- bzw. D- Schlauch ausrollen war kein Problem, das Einrollen mit den klobigen Handschuhen schon etwas ungewohnter. Auch das Knoten war etwas anders, wie mit „normalen“ anstatt der gummierten Handschuhe.

Den Leinenbeutel auswerfen funktionierte wieder super, allerdings war das Stopfen des Beutels kein wirkliches Vergnügen, was aber wiederum lediglich an dem Material der Handschuhe lag.

Anschließend wurde es richtig lustig, zumindest für die Kameraden*innen, welche als Helfer ohne CSA fungierten. „Mensch-ärgere-dich-nicht“ im Chemieschutzanzug. Alleine mit dem kleinen Würfel vernünftig zu würfeln war schon schwierig, dann aber die Figuren auf dem Brett zu bewegen war nicht weniger filigrane Arbeit. Doch auch das und die Partie „Mau-Mau“ wurden mit Konzentration abgearbeitet, der Spaß bei den Übungen war aber auch nicht zu vermissen.

Durchgeschwitzt und ein wenig erschöpft waren die CSA-Träger froh, das „Ding“ wieder auszuziehen. Nach dem gemeinsamen Aufräumen und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft des Gerätewagen- Gefahrgut wurde noch ein kurzes Resümee gezogen, bevor die Übung ausklang.