Kindergarten Sankt Martin in Butzbach

Im Kindergarten Sankt Martin wird jedes Jahr regelmäßig die Brandschutzerziehung der künftigen Schulkinder durch Manuela Schneider durchgeführt.

Schwester Sheela und ihr Team legen großen Wert auf diese Unterrichte und kommen auch gerne zum Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Butzbach um das theoretisch Gelernte mal in der Praxis zu sehen.

Auch Manu Schneider hält hier gerne Unterrichte ab, da sie hier immer sehr herzlich aufgenommen wird.
So auch in der vergangenen Woche. 3 Tage war sie vor Ort, um den Kindern, die nach den Ferien in die Schule kommen, das Thema rund ums Feuer näher zu bringen.

Am Montag ging es los, Manu wollte von den Kindern wissen, was sie zum Thema „Feuer und Feuerwehr“ wissen. Sehr erfreut stellte Manu fest, dass die Kinder schon gut Bescheid wissen. Nachdem Manu Schneider alle Aufgaben der Feuerwehr erklärt und die Fragen der Kinder beantwortet hatte, ging es mit der Wichtigkeit des richtigen Absetzens von Notrufen weiter. Manu hatte hierzu ihren „Telefon-Koffer“ mitgebracht, wo die Kinder einen „echten“ Notruf absetzen können. Manu ’s Telefon fungiert als „Leitstelle“ und ein mobiles Telefon als „Notruftelefon“. Nun durften sich die Kinder Geschichten ausdenken, was denn passiert sein könnte, damit ein Notruf abgesetzt werden kann. Die Katze auf dem Baum, das Feuer im aus und das Wasser im Keller sind nur ein paar Beispiele für die Ideen. Die Kinder versprachen Manu, die 112 niemals aus Spaß anzurufen.

Am Dienstag ging es dann mit ein paar Versuchen weiter. Sehr interessiert hörten die Kinder zu, was es alles für ein Feuer braucht: „Luft, Fressen und Hitze“. Manu hatte einiges in ihrer Tasche mitgebracht, Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge, Gläser, Watte und eine „Kerzentreppe“. Sie zeigte den Kindern wie man ein Streichholz auf keinen Fall anzündet und fragte die Kids nach den Fehlern. Zusammen fanden sie alle 4 eingebauten Fehler. Dann kam die „Kerzenleiter im Glas“ zum Einsatz. Hier konnten die Kids sehen, wo der Rauch hinzieht und wo es länger Luft zum Atmen gibt. Warum man eine Kerze nur von der Seite und nie von oben auspustet, zeigte Manu mit Hilfe von Watte, die sie über die Kerze hielt. Sofort fing die Watte Feuer. „Und das kann mit euren Haaren passieren, wenn ihr die Kerze von oben auspustet und die Haare der Flamme zu nah kommen“. Anschließend durfte jedes Kind mit Unterstützung von Manu ein Streichholz anzünden und wieder auspusten.

Am Mittwoch wurden dann die Notausgänge angeschaut und die Fluchtwege begangen. Es wurde ein Sammelpunkt ausgemacht, wo alle Kinder sich treffen und wo die Erzieherinnen dann die Vollzähligkeit der Kinder prüft.
Den Kindern wurde das Verhalten während der Evakuierung erklärt und dass sich niemand verstecken soll. Hier wurden die älteren Kinder gebeten, ein bisschen auf die Kleineren zu achten.

Die 3 Tage im Kindergarten gingen um wie im Flug und haben Manu Schneider wieder viel Spaß gemacht. Auch die Kinder haben toll mitgemacht und viel gelernt.

[supsystic-gallery id=28 position=center]