Butzbacher Feuerwehrmänner erklimmen Thyssenkrupp-Turm in Rottweil

Am Rande des Schwarzwaldes in der Stadt Rottweil, steht der Thyssenkrupp-Turm. Mit rund 232 Metern Höhe hat er nicht nur Deutschlands höchste Aussichtsplattform, er beherbergt auch zahlreiche Aufzüge, denn um diese testen zu können, wurde er schließlich gebaut. Kürzlich spielten diese Aufzüge aber nur eine untergeordnete Rolle. Der Turm stand im Mittelpunkt einer der höchsten Treppenläufe Europas, dem Thyssenkrupp-Towerrun. Mit dabei waren erneut zwei Feuerwehrmänner der Butzbacher Feuerwehr.

1390 Treppenstufen mussten bewältigt werden, bevor man die Aussicht über den Schwarzwald genießen konnte. „Das war definitiv kein Spaziergang, hier kommt man an seine körperlichen Leistungsgrenzen“, waren sich Christian und Stefan Sohn einig. „Wir sind zwar alle oben angekommen, aber teilweise nicht mit den gewünschten Leistungen. Da ist noch Potential für das nächste Mal“, hieß es weiter.

Angetreten sind die beiden Feuerwehrmänner nämlich nicht in kurzer Hose und mit Turnschuhen, sondern in der Kategorie „Feuerwehr – mit angeschlossenem Atemschutzgerät“. Das heißt, neben der kompletten Einsatzbekleidung, die aus Helm, einer dicken Jacke mit Hose, Stiefeln und Handschuhen besteht, mussten auch ein Atemschutzgerät mit Atemschutzmaske getragen werden. Um genug Luft aus dem Atemschutzgerät für den Aufstieg zu haben, muss man sich die körperlichen Belastungen für den gefühlt nicht endenden Treppenaufstieg genau einteilen. Insgesamt hatte man so mit der Schutzkleidung rund 30 – 40 Kilogramm an zusätzlichem Gepäck zu tragen. Gestartet wurde Truppweise, also in Zweierteams.

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren rund 1000 Läufer in diesem Jahr beim Towerrun  an den Start gegangen. Darunter nicht nur um die 123 Feuerwehrteams, auch Freizeitläufer sowie Profitreppenläufer und Teams der Polizei in ihren schweren Schutzausrüstungen waren dabei. Das Butzbacher Team kam nach 21:48 Minuten an der Spitze des Turmes an, und belegte damit den 45. Platz in der Gesamtwertung. Der schnellste Profisportler ohne Feuerwehrausrüstung war im übrigen Fabio Ruga mit 6:57.