Jun 19

Stadtmeister ermittelt!

Nur 8 Jugendfeuerwehren traten am vergangenen Samstag zum Wettbewerb im Schrenzerstadion an, um den diesjährigen Stadtjugendmeister zu ermitteln.

Der Wettbewerb wird im alljährlichen Wechsel an verschiedenen Jugendfeuerwehr – Standorten veranstaltet. Veranstalter des diesjährigen Wettbewerbes war die Kernstadt – Feuerwehr.

Die  teilnehmenden Jugendfeuerwehren traten in Gruppenbesatzung (1/8) oder mit einer Staffel (1/5) zum neuerlichen Wettbewerb an. Im Gruppenwettbewerb konnte sich der Feuerwehrnachwuchs aus Bodenrod den Stadtmeistertitel 2017 mit 1812,6 Punkten sichern, während aus dem nördlichsten Butzbacher Stadtteil hier die Jugendfeuerwehr Kirch Göns zum neuen Stadtmeister in der Staffelwertung mit 1784,5 Punkten gekürt wurde.

Stadtjugendwart Benjamin Grießl konnte am Beginn des diesjährigen Wettbewerbes neben den teilnehmenden Jugendfeuerwehren auch Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann willkommen heißen, der auch zugleich als Glücksfee fungierte, als es darum ging, die Wasserentnahmestelle für eine Übung nach der Feuerwehrdienstvorschrift Nr. 3 (FwDv 3) zu ermitteln. Tiedemann zog zur verhaltenen Freude aller das „offene Gewässer“ als Wasserentnahmestelle. Grießl dankte der Kernstadt – Feuerwehr für die Durchführung dieser Stadtmeisterschaften. Michael Tiedemann wünschte im Anschluss den Jugendfeuerwehren viel Erfolg bei dem bevorstehenden Wettbewerb.

Wer sich genau solch einen Wettbewerb anschaut, wird erkennen, dass in den einzelnen Disziplinen um den Bezug den Aufgaben der Einsatzabteilung geht, die zum Einsatzalltag einer Feuerwehr gehören. Das ist eine Herausforderung für die 10 – 18 jährigen, die den Nachwuchs für die Einsatzabteilung heranwächst.

Im theoretischen Teil mussten wieder Fragen aus dem Bereich der Feuerwehr beantwortet werden. Auch wurde das Allgemeinwissen der angetretenen Jugendfeuerwehren getestet. Hierzu hatte Marcel Reusch (stellvertretender Stadtjugendwart) eine Vielzahl von Fragen zusammengestellt, welche Truppweise beantwortet werden mussten.

Das Schrenzerstadion sorgte mit der kompakten Nähe aller Wettbewerbsstandorte für eine optimale Durchführung.

Als nächstes musste dann eine Übung nach der FwDv 3 durchgeführt werden. Auch eine Schnelligkeitsübung und der Hindernislauf gehörten wieder zum Ablauf dieses Wettbewerbs dazu.

Bei allen Disziplinen zählt nicht nur das fehlerfreie Durchführen der gestellten Aufgaben, die Schnelligkeit und auch der Gesamteindruck der Gruppe bzw. Staffel, saubere und komplette Bekleidung sowie der Teamgeist fließen letztlich in die Bewertung in Gruppen bzw. Staffelbesatzung mit ein. Alle Übungen wurden von Schiedsrichtern aktiven Feuerwehrangehörigen aus der Stadt Butzbach überwacht und dokumentiert.

Zur eigentlichen Siegerehrung am frühen Nachmittag konnte auch Bürgermeister Michael Merle begrüßt werden. Bürgermeister Merle stellte in seiner kurzweiligen Ansprache fest, dass die Jugendfeuerwehren die Zukunft der Einsatzabteilungen aller Butzbacher Feuerwehren sicherstellen.

Wie in jedem Jahr hatte das Stadtoberhaupt ein Geldgeschenk für die teilnehmenden Jugendfeuerwehren dabei, welches bei der Siegerehrung mit den Pokalen ausgegeben wurde.

Michael Merle dankte ebenfalls der Kernstadt – Feuerwehr für die Durchführung und den zahlreichen Schiedsrichtern, die sich Zeit genommen hatten und für eine entsprechende Bewertung der gestellten Aufgaben zu sorgen.

Die Platzierungen in der Gruppenwertung sahen am Ende wie folgt aus:

  1. Bodenrod mit 1812,6 Punkten

  2. Pohl Göns I mit 1807 Punkten

  3. Pohl Göns II mit 1753 Punkten

  4. Maibach / Griedel mit 1642 Punkten

Den von Stadtbrandinspektor Michael Tiedemann gestifteten Wanderpokal für die beste feuerwehrtechnische Übung sicherte sich in der Gruppenwertung der Pohl Gönser Feuerwehrnachwuchs.

In der Staffelwertung stand am Ende diese Platzierung fest:

  1. Kirch Göns mit 1784,5 Punkten

  2. Butzbach-Kernstadt mit 1712 Punkten

  3. Münster mit 1700 Punkten

  4. Ostheim mit 1581 Punkten.

Den Wanderpokal für die beste feuerwehrtechnische Übung, gestiftet von Benjamin Grießl sicherte sich bei den Staffeln mit dem besten Zwischenergebnis die Kirch Gönser Jugendfeuerwehr.

Auch die Jugendwarte mussten sich mit einer Vielzahl von Fragen  auseinander setzen. Dabei hatten  Tanja Winkler (Jugendwartin JFW Pohl Göns) und Norman Schneider (Ostheim) die wenigsten Fehler im Fragebogen und wurden mit jeweils einer Flasche Sekt belohnt.

Eine Jugendfeuerwehr bietet Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren eine interessante, abwechslungsreiche Freizeitaktivität. Ihr Ziel ist es, feuerwehrtechnisches Grundwissen zu vermitteln, die soziale Kompetenz sowie teamfähiges Denken und Handeln zu stärken und zu intensivieren. Dazu trifft man sich zu theoretischen als auch praktischen Übungsveranstaltungen. Hinzu kommen u.a. auch gemeinsame Zeltlager, Ausflüge, Besichtigungen.

Text: Eckart Zöller/ Bilder: FF Butzbach

 

 

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